"Mein Körper gehört mir"

Mein Koerper gehoert mirDie Theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück führte das Projekt „Mein Körper gehört mir“ mit den Schüler/innen und Schülern der Klassen 3 und 4 in drei aufeinander folgenden Wochen an der Drais-GHS durch. Im Vorfeld dazu fand am 21. Januar 2016 ein themenbezogener Elternabend statt. Die Theaterpädagogische Werkstatt stellte die Inhalte den Lehrer/innen und Eltern vor und beantwortete Fragen zu Inhalt, Organisation und Durchführung.


Das Zitat von A.S. Neill, Summerhill „Frei aufzuwachsen ist das Beste, das einem Kind passieren kann,“ ist das Leitmotiv der Institution und entspricht den Intentionen des Werkstattprogrammes der Theaterpädagogischen Werkstatt aus Osnabrück, bei dem es darum geht, Kinder zu sensibilisieren für ihre Ja-Gefühle und ihre Nein-Gefühle und ihnen aufzuzeigen, was Sexueller Missbrauch ist und wann er beginnt.
Immer zwei Schauspieler zeigen in einer kurzen Schauspielsequenz eine Szene, bei der es darum geht, zu erkennen, was die Beteiligten in der Situation fühlen, wie sie reagieren und was die Anklänge an Sexuellen Missbrauch hier sind. Die Szene wird mit den Kindern immer im Anschluss interaktiv aufgearbeitet.
Zum 3-teiligen Trainingsprogramm gehört ein eigens dafür komponierter Song:
„Mein Körper gehört mir“, der sich in jeder Einheit um eine Strophe erweitert und musikalisch zu einer spielerischen Unterstützung des Gesehenen dient. Fast zwei Millionen Kinder haben diese Werkstatt besucht, die es sich zum Ziel gesetzt hat, Kinder auf ihrem Weg zu einem selbstbestimmten Leben zu stärken.

Wir danken den beiden Schauspielern Ellen Beyer und Thomas Ruff dafür, dass Sie uns ein heikles gesellschaftliches Thema so nahe gebracht haben, aber auch der Jugendstiftung der Sparkasse Karlsruhe und dem Förderverein der Drais-GHS für seine Zuwendungen, damit das Projekt finanziell möglich wurde.

von Andrea Feuerriegel

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